Selten hat sich irgendwo das Blau der Küste dem Kontinent so genähert, wie das im Gebiet des dalmatinischen Hinterlands der Fall ist. Nur die Gebirge Kozjak, Mosor und Biokovo trennen es vom Meer. In dieser etwa dreißig Kilometer vom Meer entfernten blau-grünen Landschaft mit autochthonen Siedlungen und gastfreundlichen Menschen hat das Leben seit der Urgeschichte nicht aufgehört zu pulsieren.
Die Zeit, die Menschen und die Legenden haben es zu einer einzigartigen Oase verdichteter Geschichte gemacht, die verwoben ist in den Steinhäusern und jahrhundertealten Festungen. Das Gebiet bietet unbegrenzte Möglichkeiten für einen Sport- und Erholungsaufenthalt in üppiger Natur.
Ein Ausflug an die sanften Ufer der Flusse, die dem ewig durstigen Dalmatien Leben spenden, ein Besuch der Gipfel des Naturparks Biokovo, der Seen von Imotski oder der Felder von Vrgorac wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Tradition, sich um den Tisch mit heimischen Speisen zu versammeln, die aus Nahrungsmitteln zubereitet sind, die in einer Mischung aus scharfer Gebirgsluft und reichen saftigen Talern heranreiften, eröffnet ganz neue Ansichten.
Die Stadt Sinj ist besonders bekannt als Wallfahrtsort und als Schauplatz der berühmten und traditionsreichen Reiterfestspiele „SInjska alka“. In Knin kann man die jahrhundertealte Festung besichtigen. Einen Ausflug ist sicherlich auch die kleine Insel Visovac inmitten des Flusses Krka wert. Hier befindet sich eine Kirche und besonders lebendig ist es jedes Jahr zu Maria Himmelfahrt am 15. August. Das dalmatinische Hinterland ist eine sehr arme Gegend, in der die Infrastruktur nicht gut entwickelt ist. Hier kann man sehen, wie die Menschen im Landesinneren leben und wie schwierig die Lage in den ehemaligen serbisch besetzten Gebieten Kroatiens ist.