Tour Split - Lastovo - Split |
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Vom Split nach Lastovo und zurück
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GEHEIMNISSE DER ADRIA – VON SPLIT NACH LASTOVO UND ZURÜCK |
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Zu den Höhlen-Inseln Pakleni Otoci
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Wenn man sich als Ziel die weit in die Südadria vorgeschobene Insel Lastovo nimmt, sollte man schon am ersten Törntag eine etwas anspruchsvollere Etappe meistern und die 20 Meilen entfernte Marina Palmizana auf Sveti Klement, dem größten Eiland der Pakleni-Inselgruppe ansteuern. Man sollte zusehen, dass man vor ein Uhr nachmittags losfährt, um den sommerlichen Maestrale nutzen zu können und noch vor Einbruch der Nacht anzukommen. Ein Ausflug nach Palmizana empfiehlt sich aber in erster Linie außerhalb der Feriensaison der Italiener, die in der Zeit des Ferragosto (August) die kroatische Adriaküste geradezu stürmen. Solange nämlich die Italiener da sind, gibt es in Palmizana schon ab zwei Uhr nachmittags kein einziges freies Plätzchen mehr. In diesem Fall ist es besser, man verbringt die Nacht in Stari Grad auf Hvar oder in einem Seitenarm der Tiha-Bucht. Allerdings erwartet einen dann am anderen Tag ein etwas längerer Weg. Wenn man also den Sommeranfang als Zeitpunkt für den Törn wählt und keine Invasion vonseiten der Italiener droht, kann man bedenkenlos auf die Pakleni-Inseln zusteuern. Wer Kroatisch versteht, wird beim Wort „pakleni" sofort an Hölle denken (von pakao, zu dt. Hölle), doch ist diese Bedeutungsableitung nicht korrekt. Das Archipel verdankt seinen Namen dem Erdpech (kroat. paklina), das früher hier gewonnen und zum Kalfatern der traditionellen Holzbarken verwendet wurde. |
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Vela Luka
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Um Lastovo bei Zeit zu erreichen sollte man natürlich wieder rechtzeitig aufbrechen. Vela Luka an der Westküste von Korcula ist das nächste Etappenziel. Es bietet sich an, zunächst das 16,5 Meilen entfernte Inselchen Proizd vor Korculas Nordwestzipfel anzulaufen und den Tag in seiner herrlichen Lagune mit Baden zuzubringen. Wenn man Glück hat, begegnet man hier Kroatiens legendärem Sänger Oliver Dragojevic, dessen Lieblingsziel Proizd ist. |
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Lastovo (Ubli)
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Der Tag der Überfahrt von Vela Luka nach Lastovo sollte in zwei Etappen eingeteilt werden. Am Morgen sollte kräftig ausgeholt werden, um die 16 Meilen zu dem Inselchen Mrcara zurückzulegen. Am schönsten ist es, bei den Rutvenjaci-Inselchen Halt zu machen, die guten Schutz vor dem in den Nachmittagstunden wehenden Maestrale bieten und die beide bis in den Uferbereich dicht mit Pinien bewachsen sind. Von hier bis nach Velji lago, wo man übernachten kann, sind es nur noch 2 Meilen. |
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Korcula
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Die Rückkehr nach Split beginnt man am besten mit einem Törn in nordöstlicher Richtung, der Sie in das 24 Meilen entfernte Korcula führt. Natürlich könnte man ohne Umwege auf demselben Kurs, auf dem man hergekommen ist, auch wieder zurückfahren oder eventuell ein bisschen weiter ausholen und in Vis vorbeischauen. Wenn man aber Zeit und Lust hat und es obendrein nicht scheut, am Morgen etwas zeitiger aufzubrechen, ist Korcula ein durchaus erreichbares Ziel. Und der Reiz dieser Stadt wird alle Ihre Mühe wettmachen! |
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Scedro
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Wenn Sie mit der Segelyacht unterwegs sind und Korcula in den Vormittagsstunden verlassen haben, steht Ihnen Segelgenuss pur bevor. Nehmen Sie Kurs auf das 22 Meilen nordwestlich liegende Scedro. Die Fahrt geht zunächst durch den Peljeski-Kanal. Kommt in den Nachmittagstunden der aus NW wehende Maestralun auf, werden Sie gegen stärkeren Seegang anzukämpfen haben. Es wird Sie kräftig durchschaukeln, auch werden Sie während der Überfahrt wohl kaum ganz trocken bleiben, doch darin besteht ja auch der Spaß eines Segeltörns. Die Bucht Vela vala bzw. Veli porat an der Nordküste von Scedro, bekannter unter dem Namen Lovisce, den sie ihrem westlichen Seitenarm verdankt, wird Sie für all Ihre Mühen entlohnen. Der Ostausläufer der Bucht heißt Rake, die mittlere Ausbuchtung Srida; diese hat noch den Nebenarm Karakavac. Hier können Sie sich entspannen und die Ruhe genießen. Scedro ist außerhalb der Urlaubssaison unbewohnt. Im Sommer haben in Veli porat jedoch drei kleine Restaurants geöffnet; ein viertes befindet sich in der Nachbarbucht Mostir. Wenn bei Ihnen selbst die Fische mal nicht anbeißen wollen, können Sie dort anfragen, was sich in den Fanggründen der hiesigen Gewässer denn so tummelt. Sie können sicher sein, dass man Ihnen ein leckeres Mahl zubereiten wird. Kommt Bora auf, sollten Sie im südwestlichen Seitenarm der Lovisce-Bucht einen sicheren Ankerplatz aufsuchen. |
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Milna
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Das letzte noch bevorstehende Stück des Törns Split-Lastovo-Split ist sehr lang, daher empfiehlt es sich, es in zwei Teilstrecken aufzuteilen. Wer will, kann die letzte Nacht in Milna auf Brac verbingen. Das bedeutet aber, dass man samstags bereits um sechs Uhr morgens auslaufen muss, um die 11 Meilen bis nach Split in drei Stunden zurückzulegen und die Yacht bis 9 Uhr wieder zurückgeben zu können. Bei ausreichender Disziplin ist das keine schlechte Variante. Dieser Plan erlaubt es, nach der Abfahrt von Scedro den ganzen Tag vor der Südwestküste Hvars zu dümpeln, einen Abstecher nach Milna auf Hvar oder zu den Pakleni-Inseln zu machen. Die besonders Unternehmungsfreudigen werden vielleicht auf ein paar Stunden in Hvar selbst vorbeischauen wollen. Trotz der bevorstehenden 27 Seemeilen bleibt aber immer noch genügend Zeit, um am Nachmittag Brac und die Ortschaft Milna an seiner Südwestküste anzusteuern. Hier kann man sich in der ACI-Marina Milna oder aber in der schönen Marina der Nachbarbucht Vlaska nach einem Liegeplatz umsehen. Den Abend sollte man auf alle Fälle in Milna verbringen. Der Ort war vormals ein wichtiger Hafen. Bis heute hat er sich den Charme einer typisch dalmatinischen Inselortschaft bewahrt und ist von der Bauwut der jüngeren Zeit weitgehend verschont geblieben. |
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Zurück nach Split
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Die zweistündige Überfahrt nach Split vergeht meist in hastigem Packen und Aufräumen. Sind Sie jedoch mit Ihrem eigenen Boot unterwegs, werden Sie wohl erst am Sonntagnachmittag nach Split zurückkehren und können das Wochenende im Einklang mit Ihren Wünschen und Vorlieben gestalten. |
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